Warum dich über etwas in der Zukunft sorgen, was noch gar nicht eingetroffen ist?

5 Strategien die Abhilfe schaffen

Der Geist ist ein träges Konstrukt, von Veränderung nicht so sehr begeistert, fühlt er sich in bekanntem Terrain am wohlsten. Nun kommt etwas Unerwartetes auf uns zu….. wie wird das wohl werden? Oh je…….Die Gedankenschleife beginnt und schwingt sich in schönste Schreckensgirlanden empor die je nach Intensität von körperlichen Symptomen wie Schweissausbrüchen, Magenschmerzen, einem steifen Nacken oder Schlafstörungen begleitet werden können. Die Denkmuster sind klebend, lassen sich kaum abstreifen, beissen sich fest….je mehr du daran herum denkst, desto blumiger und negativer wird deine Vorstellungskraft.

Was schafft Abhilfe?

Wie könnten diese immer wiederkehrenden Imagination-Schlaufen vermieden werden?

  • Erkenne, dass es sich dabei nicht um die Realität, sondern nur um Gedanken handelt, bist du dir dessen bewusst, lasse sie einfach los.
  • Fokussiere dich auf etwas anderes, freue dich über ein bevorstehendes, freudvolles Erlebnis. Dort wo du deine Aufmerksamkeit hin lenkst, dort nimmt sie auch zu. Wenn du dich auf etwas Positives konzentrierst, so wäschst dieses Gefühl der Freude.
  • Du bist wie der Himmel und die Gedanken die Wolken, die schön vorbeiziehen.
  • Bleibe offen und unvoreingenommen, wie sich etwas entwickeln wird. Wie oft denkt man, der Verlauf wird negativ, dann sind wir hinterher überrascht, wie positiv doch alles sein kann.
  • Habe Vertrauen ins Leben, dass es immer für dich arbeitet. Manchmal will es dir eine Aufgabe stellen, an der du wächst und die dir hilft, gestärkt daraus zu kommen.

Beobachter Deiner Gedanken werden

Wie lernst du Deine Gedanken mehr zu reflektieren, sie mehr von aussen anzuschauen? In der Mediation und im Yoga, die besten Möglichkeiten, sich immer wieder auf den Atem zu konzentrieren und in einer beobachtenden Haltung die Gedankenstränge wahrzunehmen. Bei Zerstreuung oder Ablenkung, liebevoll ohne sich selbst deswegen zu kritisieren, die Aufmerksamkeit zurück auf den Atem bringen und so dem Denken die Chance zu geben, sich aus dem Staub zu machen.